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Ist jetzt der richtige Zeitpunkt?

Die Konstellation prüfen. Die Chancen erkennen.

Reife des Unternehmens, Marktsituation, Nachfolgeregelung, persönliche Ziele: Alles muss zusammenpassen. Manche Inhaber warten zu lange, andere sind zu ungeduldig. Wir analysieren Ihre Lage ehrlich.

Einschätzung anfragen
Reife, Markt, Nachfolge, persönliche Ziele Ravensburg, Oberschwaben, Bodensee, Allgäu Auch wenn die Antwort lautet: noch nicht

Der häufigste Fehler ist, zu spät anzufangen.

Die meisten Inhaber denken zum ersten Mal ernsthaft über die Nachfolge nach, wenn der Anlass schon da ist: ein runder Geburtstag, ein gesundheitlicher Schrecken, ein Kind, das absagt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Handlungsspielraum bereits kleiner, als er hätte sein können. Manche Inhaber warten zu lange, andere sind zu ungeduldig. Beides kostet, nur an unterschiedlicher Stelle.

Der richtige Zeitpunkt für die Unternehmensnachfolge hängt nicht am Alter, sondern an vier Dingen, die zusammenpassen müssen: der Reife des Unternehmens, der Marktsituation in Ihrer Branche, der Nachfolgeregelung und Ihren persönlichen Zielen. Drei davon lassen sich beeinflussen, wenn man früh genug anfängt.

Wir stellen mit Ihnen die drei Fragen, um die es wirklich geht: Wo steht Ihr Unternehmen wirklich, jenseits der Zahlen im Jahresabschluss? Wie ist die Lage in Ihrem Markt? Und haben Sie einen Nachfolger, im Unternehmen, in der Familie oder außerhalb? Eine klare Einschätzung spart Ihnen Jahre oder beschleunigt Ihren erfolgreichen Ausstieg. Wir begleiten Inhaber in Ravensburg, Oberschwaben, am Bodensee und im Allgäu in beiden Fällen.

Reife prüfen, Chancen nutzen.

Wann man womit anfangen sollte

Fünf Stationen auf dem Weg zur Übergabe. Klicken Sie auf eine Zahl, um zu sehen, worum es in dieser Zeit geht.

Die Weichen

Fünf Jahre vorher

Jetzt entscheidet sich, was ein Käufer später vorfindet. Was Sie hier tun, ist im Preis sichtbar. Was Sie hier versäumen, auch.

Darum geht es
Zweite Führungsebene aufbauen
Abhängigkeit vom Inhaber messbar senken
Kundenkonzentration abbauen
Investitionen nicht auf Verdacht aufschieben

Die meisten Wertsteigerungen entstehen hier, nicht in der Verhandlung.

Die Zahlen

Drei Jahre vorher

Käufer schauen auf drei Jahre. Diese drei Jahre laufen ab jetzt. Sondereffekte, die heute entstehen, muss man später mühsam erklären.

Darum geht es
Ergebnisse bereinigen und sauber dokumentieren
Private Posten aus dem Unternehmen lösen
Verträge und Lizenzen auf Übertragbarkeit prüfen
Erste Bewertung, um den Ausgangspunkt zu kennen

Ab hier schreiben Sie die Bilanz, die ein Käufer eines Tages liest.

Die Entscheidung

Achtzehn Monate vorher

Sie legen fest, an wen und wie übergeben werden soll. Familie, Management, externer Käufer. Jede Variante braucht eine andere Vorbereitung.

Darum geht es
Nachfolgeoptionen im Vergleich
Steuerliche Struktur mit der Beratung klären
Gesellschaftsvertrag und Regelungen prüfen
Zeitplan mit festen Meilensteinen

Wer sich hier nicht entscheidet, verliert später Verhandlungsspielraum.

Der Prozess

Zwölf Monate vorher

Jetzt beginnt das eigentliche Mandat: Unterlagen, Käufersuche, Gespräche. Der Zeitpunkt, ab dem es ernst wird.

Darum geht es
Anonymes Kurzprofil und Exposé
Datenraum einrichten
Käufersuche im Netzwerk und überregional
Erste Gespräche mit geprüften Interessenten

Von hier an läuft ein Prozess, der Ihre Aufmerksamkeit braucht, aber nicht Ihren Alltag ersetzt.

Die Übergabe

Der Übergang

Unterschrift, Übergang und die Zeit danach. Viele Verkäufer bleiben noch Monate an Bord. Wie lange und in welcher Rolle, gehört vorher geklärt.

Darum geht es
Ausgefertigter Kaufvertrag
Übergabeplan für Mitarbeiter und Kunden
Vereinbarte Rolle für die Übergangszeit
Regelung für offene Zahlungen

Ein Verkauf ist erst gelungen, wenn das Unternehmen ohne Sie weiterläuft.

Die Zeitangaben sind Richtwerte. Wer heute erst anfängt und in zwölf Monaten übergeben will, kann das tun. Er verkauft dann aber das Unternehmen, das er heute hat, und nicht das, das er in drei Jahren hätte haben können.
Hubert Bröhm und Dr. Adrian Kauf im Gespräch
Die ehrlichste Antwort ist manchmal: noch nicht.
Wir haben Inhabern schon abgeraten, jetzt zu verkaufen, und sie zwei Jahre später begleitet. Zu einem deutlich besseren Ergebnis. Ein Mandat, das zu früh beginnt, kostet beide Seiten Zeit und Geld.

Woran wir es festmachen

Vier Konstellationen, die in der Prüfung immer wieder auftauchen. Zwei sprechen für einen Start, zwei dagegen.

Dafür spricht

Die Zahlen zeigen nach oben

Situation
Die letzten drei Jahre waren gut, die Auftragslage stimmt, die Branche läuft.
Warum jetzt
Käufer zahlen für die Zukunft, belegen aber mit der Vergangenheit. Drei gute Jahre im Rücken sind das beste Argument, das Sie haben werden.
Risiko beim Warten
Ein einziges schwaches Jahr kostet mehr Verhandlungsspielraum, als zwei gute Jahre einbringen.
Dafür spricht

Es gibt eine zweite Führungsebene

Situation
Das Unternehmen läuft auch dann, wenn Sie drei Wochen nicht da sind.
Warum jetzt
Das ist der Punkt, an dem ein Unternehmen verkäuflich wird. Ohne funktionierende zweite Ebene kauft ein Investor nur Maschinen.
Risiko beim Warten
Gute Leute gehen, wenn zu lange unklar bleibt, wie es weitergeht.
Dagegen spricht

Alles hängt an Ihnen

Situation
Kunden rufen Sie persönlich an, Angebote schreiben Sie selbst, ohne Sie steht vieles still.
Warum noch nicht
Ein Käufer bewertet dieses Unternehmen deutlich niedriger, weil er den Kern mitkauft, der nicht mitkommt.
Was jetzt zu tun ist
Zwei bis drei Jahre gezielt Verantwortung abgeben. Das ist die wirksamste Wertsteigerung, die es gibt.
Dagegen spricht

Ein Großkunde trägt den Umsatz

Situation
Ein oder zwei Kunden stehen für einen erheblichen Teil des Geschäfts.
Warum noch nicht
Jeder Käufer rechnet den Ausfall dieses Kunden durch und zieht den Preis entsprechend ab.
Was jetzt zu tun ist
Kundenstruktur verbreitern und Verträge verlängern, bevor der Prozess beginnt.
Diese vier Konstellationen sind typisierte Darstellungen. In der Praxis liegen meistens mehrere gleichzeitig vor, und dann geht es um die Abwägung. Genau die machen wir mit Ihnen im Gespräch.

Fragen zum richtigen Zeitpunkt

Woran merke ich, dass es Zeit wird?
An sieben Anzeichen: Sie sind über 55 oder planen, in den nächsten fünf bis zehn Jahren kürzerzutreten. Die Nachfolge ist weder in der Familie noch in der Geschäftsführung geklärt. Das Unternehmen hängt stark an Ihnen. Gute Mitarbeiter gehen, weil die Zukunft unklar ist. Ihr Markt verändert sich. Sie wollen Ihr Vermögen sichern. Und Sie fragen sich, was nach Ihnen kommt.
Wie früh sollte ich anfangen?
Vier bis fünf Jahre vor dem geplanten Rückzug. Dann haben Sie Ruhe und Kontrolle über den Prozess. Wer erst anfängt, wenn der Anlass da ist, verkauft das Unternehmen, das er heute hat, und nicht das, das er in drei Jahren hätte haben können.
Kann es auch zu früh sein?
Ja. Wenn das Unternehmen noch stark an Ihnen hängt oder ein einzelner Großkunde den Umsatz trägt, bewertet ein Käufer das deutlich niedriger. Dann ist Warten die bessere Entscheidung, und wir sagen Ihnen das auch.
Was kostet mich eine erste Einschätzung?
Nichts. Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich. Sie beschreiben Ihre Situation, wir ordnen sie ein.
Was, wenn die Antwort lautet: noch nicht?
Dann sagen wir Ihnen, was in den nächsten zwei bis drei Jahren zu tun ist, damit der Zeitpunkt der richtige wird. Ein Mandat, das zu früh beginnt, nützt niemandem.

Fragen Sie lieber zwei Jahre zu früh als ein Jahr zu spät.

Kein Papier, kein Angebot, keine Verpflichtung. Sie beschreiben Ihre Situation, wir sagen Ihnen offen, was wir sehen. Auch wenn das heißt, dass Sie noch warten sollten.

Kein Callcenter, keine Warteschleife: Sie erreichen uns direkt und vertraulich.

Hubert Bröhm, Geschäftsführer von antaris
Hubert BröhmGeschäftsführer 0151 288 709 30 broehm@antaris.biz
Dr. Adrian Kauf, Geschäftsführer von antaris
Dr. Adrian KaufGeschäftsführer 0157 3888 9417 kauf@antaris.biz